Ausstellungsintervention: Fragt uns doch mal – Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus

Titelbild der Ausstellungsintervention „Anti-Anti 2.0“ (Anti Anti – Tatsachen zur Judenfrage)

Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, gefördert und inhaltlich begleitet vom Stuttgarter Lehrhaus – Zentrum für interreligiösen Dialog

Antisemitischer Hass nimmt spürbar zu. Als Museum stellt sich das Haus der Geschichte Baden-Württemberg dieser gesellschaftlichen Herausforderung mit einer neuen Ausstellungsreihe.

Ausgangspunkt war eine kritische Selbstbefragung der eigenen Dauerausstellung:

  • Wie zeigen wir Antisemitismus?
  • Welche Perspektiven fehlen bislang?
  • Und wie können jüdische Stimmen selbst sichtbar werden?

Das Ergebnis ist die Ausstellungsintervention „Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“ – die erste kokuratierte Intervention innerhalb der Dauerausstellung des Hauses. Sie lädt dazu ein, Antisemitismus aus jüdischen Erfahrungen heraus zu verstehen, Fragen zu stellen und in einen offenen Dialog zu treten.

Die Ausstellungsintervention wurde vom Stuttgarter Lehrhaus – Zentrum für interreligiösen Dialog gefördert und inhaltlich begleitet. Das Stuttgarter Lehrhaus bringt dabei seine langjährige Erfahrung in der Bildungsarbeit, im jüdisch-christlich-muslimischen Dialog und in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus ein.

Eröffnung am Sonntag, 8. Februar 2026

Zur Eröffnung am Sonntag, 8. Februar 2026, um 15:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Nach einem Grußwort folgt ein Walk & Talk, bei dem die Intervention in Tandemgesprächen – jeweils zwischen einer Mitarbeiterin des Hauses der Geschichte und einer kokuratierenden Person – vorgestellt wird. Im Anschluss besteht Raum für Austausch und Gespräche.

Wir freuen uns, Sie im Foyer des Museums begrüßen zu dürfen.

 

Workshop am Donnerstag, 23. April 2026

Ein Blick in die Tora – Warum die Tora auch für Nichtjuden interessant ist

Referent: Jochen Maurer (Pfarrer und Geschäftsführer der AG Wege)

Was ist die Tora – und warum lohnt sich ein Blick in sie auch jenseits des Judentums?

Der Workshop bietet einen verständlichen, dialogischen Einstieg in die Tora: ihren Aufbau, ihre religiöse und kulturelle Bedeutung im Judentum sowie ihre ethischen und theologischen Grundmotive. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Auseinandersetzung mit der Tora auch für Nichtjuden bereichernd sein kann.

Der Workshop lädt zu Austausch, Fragen und gemeinsamen Entdeckungen ein und richtet sich ausdrücklich an ein interreligiös interessiertes Publikum.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellungsintervention „Fragt uns doch mal – Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“ statt und wird in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg durchgeführt.

 

Weitere Informationen:

Ausstellungsintervention „Anti-Anti 2.0“
„Fragt uns doch mal – Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“

Dauerausstellung „Landesgeschichte(n)“ Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 – 17 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr
www.hdgbw.de

Termine

08.02.2026 | 15:00 – 15:00
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart

Eröffnung der Ausstellungsintervention

23.04.2026
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart

Workshop: Ein Blick in die Tora

Warum die Tora auch für Nichtjuden interessant ist