Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus arbeitet im interreligiösen Austausch in verschiedenen Veranstaltungsreihen:

 

-  Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen im Stuttgarter Lehrhaus (Haus Abraham e.V., forum jüdischer bildung und kultur e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart e.V., Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ und Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg) gestaltet die Stiftung ein regelmäßiges Vortrags- und Veranstaltungsprogramm im Stuttgarter Lehrhaus. Dieses wird dokumentiert im

 

Gesamtprogramm aller Partnerorganisationen im Stuttgarter Lehrhaus


Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus fördert den interreligiösen Austausch nicht nur am Ort des Stuttgarter Lehrhauses selbst, sondern an wichtigen Lernorten in Baden-Württemberg und im ganzen deutschsprachigen Raum. Dazu kooperiert die Stiftung in der Reihe


Stuttgarter Lehrhaus – Dialog an Interreligiösen Lernorten 


mit akademischen Lernorten, Initiativen im interreligiösen Dialog und mit Trägern der religiösen Erwachsenenbildung vor Ort. Die Lernorte und Veranstaltungen dieser Reihe werden im vorliegenden Programm dokumentiert.

 


Programm aller Partner 
im Stuttgarter Lehrhaus

Programm Januar 2018 bis August 2018


Alle Partner im Stuttgarter Lehrhaus:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus (SL)
Haus Abraham e.V. (HA)
Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ (AG)
forum jüdischer bildung und kultur e.V. (fjbk)
Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit e.V. (GCJZ)
Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg (GfD)
Stand: 01.01.2018





Toralernkreis im Stuttgarter Lehrhaus 

wöchentlich, dienstags von 17.30-19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Vertiefendes interreligiöses Gespräch mit dem
Autor Prof. Karl-Josef Kuschel zum Buch „Die Bibel im Koran - Grundlagen für das interreligiöse Gespräch“



Lernkreis Bibel-Koran: Die Bibel im Koran – Grundlagen für das interreligiöse Gespräch

Dienstag, 23. Januar 2018 um 19.00 Uhr (SL/GfD)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart


 

2018 Haus Abraham bittet zu Tisch

Samstag 03. Februar 2018, 17:00 - 19:00 Uhr (HA)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Bereits zum 6. Mal lädt Haus Abraham Mitglieder, Freunde und auch Neugierige, ob Jung oder Alt, alle, die nicht nur nebeneinanderher leben, sondern miteinander in Kontakt kommen wollen, herzlich ein zum gemeinsamen Kochen ab 17 Uhr und zum gemeinsamen Essen, Begegnung und Gespräch um 19 Uhr.
Leckere Köstlichkeiten werden nicht fehlen, ebenso wie Musik und Impulse aus den abrahamitischen Religionen.

Bitte melden Sie sich per Email (info@haus-abraham.de) oder 
telefonisch 0151 15404446 bis 24.01.2017 an.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag von 10 €





Hat der jüdisch-christlich-muslimische Dialog ("Trialog") in Israel und Palästina Fuß gefasst?

Mittwoch, 14. Februar 2018, 14.30-18.00 Uhr (AG)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Studiennachmittag mit Dr. Michael Krupp, Jerusalem



Dr. Michael Krupp erzählt aus seinen Erfahrungen mit Fortschritt, Rückschritt und Stillstand im Dialog zwischen den großen Religionen. Dr. Michael Krupp ist Pfarrer, Erforscher der rabbinischen Literatur und epd-Korrespondent in Jerusalem.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
Kosten: 14 € (einschl. Kaffee von 14.30-15 Uhr)





Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen
und Muslimen
Glaube und Gebet



Studientagung zum Jahresthema "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen" der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

Sonntag, 22. April 2018, 14 - 18 Uhr (SL/GfD)

Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Programm:



14.00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Gesamtthema "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen"
Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



14.30 Uhr Keynotes aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive
- Gabriel Strenger, Jerusalem
- N. N.
- Eyüp Besir, Mannheim



16.00 Uhr Pause



16.30 Uhr Dialog- und Fragerunde zur Gebetspraxis frommer Juden, Christen und Muslime
Moderation: Karl-Hermann Blickle



17.30 Uhr Verabschiedung
- Karl-Hermann Blickle



Die Teilnahme an der Studientagung Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden,
Christen und Muslimen - Glaube und Gebet
 ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine schriftliche oder mündliche Anmeldung bis zum 10. April 2018.
E-Mail: info@stuttgarter-lehrhaus.de, Tel: 0711 2535 948 13

 

Tagung in Zusammenarbeit der StiftungStuttgarter Lehrhaus – für Interreligiösen Dialogmit der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg im Rahmen der Programmreihe Lernkreis Bibel-Koran. Weitere Studientagungen im Rahmen des Gesamtthemas "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen" zu den Lebenswelten "Glaube und Wirtschaft", sowie "Glaube und Psyche" werden in 2018/19 folgen.



 

Einweisung in die Nachfolge des inthronisierten Gekreuzigten Jesus im Markusevangelium

Montag, 23. April 2018, 14.30-18.00 Uhr (AG)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Studiennachmittag mit Prof. Dr. Klaus Wengst, Bochum



Die vier Evangelien stellen Jesus in je unterschiedlicher Akzentuierung dar. Das eigene Profil des Markusevangeliums zeigt sich besonders prägnant an seinem offenen Schluss (16,1–8). Er wurde schon in der Antike als ungenügend empfunden. Das zeigen jüngere Handschriften, die einen vermeintlich „richtigen Schluss“ hinzufügten (später als 16,9–20 gezählt). Aber der offene Schluss ist ein wohlüberlegtes literarisches Mittel, dass die das Evangelium Lesenden und Hörenden in dessen erneute Lektüre von Anfang an verweist. Die damit notwendige wiederholte Lektüre macht deutlich: Das Evangelium wird zwar von vorn gelesen; aber es muss von hinten verstanden werden. Vom Zeugnis der Auferweckung her stellt Markus heraus, dass Jesus gerade als der Gekreuzigte der messianische König ist. Das verbindet er aufs engste mit dem Thema der Nachfolge. All dem ist in der Auslegung ausgewählter Texte nachzugehen. Dabei wird deutlich werden, dass auch dieses Evangelium ganz auf der Basis der jüdischen Bibel und in jüdischem Kontext geschrieben ist. Prof. Dr. Klaus Wengst ist emeritierter Professor für Neues Testament und Judentumskunde der Ruhr-Universität Bochum.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
Kosten: 14 € (einschl. Kaffee von 14.30-15 Uhr)





Vorankündigung Stuttgarter Lehrhausfest



Sonntag, 30. September 2018, 13.00 – 16.00 Uhr (SL/GCJZ/AG/HA/GFD/FJBK)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus und ihre Partnerorganisationen freuen sich, Sie zum Stuttgarter Lehrhausfest begrüßen zu dürfen. Es erwartet Sie eine Filmvorführung zum Thema "Jüdisches Leben in Württemberg". Anschließend laden wir Sie zum Verweilen bei einem koscheren Buffet ein.












Das Stuttgarter Lehrhaus -
Dialog an Interreligiösen Lernorten

Programm Januar 2018 bis August 2018




Das Stuttgarter Lehrhaus, Stiftung für interreligiösen Dialog, wurde vom Ehepaar Lisbeth und Karl-Hermann Blickle gemeinsam mit Meinhard Tenné zu dem Zweck gegründet, den Dialog zwischen den Anhängern der drei monotheistischen Religionen, zwischen Juden, Christen und Muslimen auf der Grundlage von Toleranz, Verstehen, Verständnis und
Gleichberechtigung zu führen.



Das Bestreben der Stifter ist es, den Mitgliedern der drei abrahamitischen Religionen die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, miteinander zu diskutieren und die jeweils andere Religion, sowie deren Ethik und Kultur kennen zu lernen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, auf Augenhöhe Gemeinsamkeiten zu erkennen, Unterschiede zu respektieren und zu einem friedvollen Leben für sich und ihre Kinder beizutragen.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus fördert den interreligiösen Austausch nicht nur am Ort des Stuttgarter Lehrhauses selbst, sondern an wichtigen Lernorten in Baden-Württemberg und im ganzen deutschsprachigen Raum. Dazu kooperiert die Stiftung in der Reihe
Stuttgarter Lehrhaus – Dialog an Interreligiösen Lernorten mit akademischen Lernorten, Initiativen im interreligiösen Dialog und mit Trägern der religiösen Erwachsenenbildung vor Ort. Die Lernorte und Veranstaltungen dieser Reihe werden im vorliegenden Flyer dokumentiert.



Lernort Stuttgarter Lehrhaus
im Paul-Gerhardt-Zentrum

 

Toralernkreis im Stuttgarter Lehrhaus 

wöchentlich, dienstags von 17.30-19.00 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart






Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen
und Muslimen

Glaube und Gebet



Studientagung zum Jahresthema "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen" der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

Sonntag, 22. April 2018, 14 - 18 Uhr (SL/GfD)

Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Programm:



14.00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Gesamtthema "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen"
Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



14.30 Uhr Keynotes aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive
- Gabriel Strenger, Jerusalem
- N. N.
- Eyüp Besir, Mannheim



16.00 Uhr Pause



16.30 Uhr Dialog- und Fragerunde zur Gebetspraxis frommer Juden,
Christen und Muslime

Moderation: Karl-Hermann Blickle



17.30 Uhr Verabschiedung
- Karl-Hermann Blickle



Die Teilnahme an der Studientagung Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden,
Christen und Muslimen - Glaube und Gebet
 ist kostenlos.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine schriftliche oder mündliche Anmeldung bis zum 10. April 2018.
E-Mail: info@stuttgarter-lehrhaus.de, Tel: 0711 2535 948 13

 

Tagung in Zusammenarbeit der StiftungStuttgarter Lehrhaus – für Interreligiösen Dialog mit der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg im Rahmen der Programmreihe Lernkreis Bibel-Koran. Weitere Studientagungen im Rahmen des Gesamtthemas "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen" zu den Lebenswelten "Glaube und Wirtschaft", sowie "Glaube und Psyche"  werden in 2018/19 folgen.



Lernort Evangelische Kirchengemeinde 
Stuttgart-Botnang

 

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen
Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Jehoschua Ahrens


Sonntag, 11. Februar 2018 um 20 Uhr 
Lernort: Evangelische Kirchengemeinde Botnang, Fleckenwaldweg 3, 
70195 Stuttgart- Botnang



Im vergangenen Jahr erschien der Band „Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“. Er enthält Kommentare zu der am 3. Dezember 2015 veröffentlichten Erklärung Orthodoxer Rabbiner zum Christentum „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“. Eine spannende Aussage in jener Erklärung ist die Ansprache des Christentums „als Geschenk an die Völker“. Der zusammenführende Charakter einer solchen Erklärung ruft Debatten hervor und soll die Diskussion zum jüdisch-christlichen Verhältnis voranbringen.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Botnang.





Lernort Familienbildungsarbeit Metzingen 



Was hat das Alte Testament mit uns Christen zu tun?
Vortrag und Gespräch mit Dr. Michael Volkmann



Mittwoch, 07. Februar 2018, 19.30 Uhr 
Lernort: Familienbildungsarbeit Metzingen, Gustav-Werner-Str. 20, 72555 Metzingen



Dr. Michael Volkmann, Geschäftsführer der Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg", betont die Notwendigkeit, das Alte Testament - also die "hebräische Bibel" - und das Neue Testament als absolut gleichwertig zu betrachten und das Alte Testament intensiv und auch in der Auseinandersetzung mit Juden zu studieren. 

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Familienbildungsarbeit Metzingen.



Lernort Evangelische Stadtkirche Balingen



Einführungsvortrag zur Ausstellungseröffnung
"Martin Luther und die Juden"



Sonntag, 07. Januar 2018, 10 Uhr 
Lernort: Evangelische Stadtkirche, Marktplatz, 72336 Balingen
Vortrag von Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 laden wir Sie in Kooperation mit der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Balingen unter dem Titel "Ertragen können wir sie nicht" zur Eröffnung der Ausstellung zum Verhältnis des Reformators Martin Luther zu den Juden ein. Sie findet im Anschluss an den Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, am Sonntag, 7. Januar in der Balinger Stadtkirche mit einem Einführungsvortrag von Karl-Hermann Blickle von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog statt. Die Ausstellung ist bis 4. Februar in der Stadtkirche zu sehen. Das Gotteshaus ist dienstags bis samstags von 10 bis 15.30 Uhr geöffnet



Lernort Alte Synagoge Hechingen

       

Tora-Lernkreis in der Alten Synagoge Hechingen 

monatlich einmal, montags von 18.30-20.00 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 
Leitung: Prof. Dr. Oliver Dyma


Tora-Lernkreis in der Alten Synagoge Hechingen unter neuer Leitung.

Der monatlich in der Alten Synagoge Hechingen stattfindende Tora-Lernkreis steht vor einem personellen Wechsel. Dr. Michael Volkmann, evangelischer Pfarrer für das Gespräch zwischen Christen und Juden in Bad Boll und Geschäftsführer der Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg“, hat nach vielen Jahren zum Jahresende 2017 den Vorsitz des Lernabends abgegeben. Neuer Leiter des Tora-Lernkreises wird Prof. Dr. Oliver Dyma.

Herr Dyma hat in Tübingen und Jerusalem Katholische Theologie studiert und promovierte 2008 zum Thema „Wallfahrt zum Zweiten Tempel. Untersuchungen zur Entwicklung der Wallfahrtsfeste in vorhasmonäischer Zeit“. Seit 2015 ist er Professor für Biblische Theologie an der Katholischen Stiftungshochschule in Benediktbeuern. Herr Dyma ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt in Hechingen.

Im Tora-Lernkreis wird anhand des Buches "Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen" (Basel 2016) von Gabriel Strenger und der Lesung eines Auswahltextes der jeweilige Wochenabschnitt der Tora ausgelegt. Der Lernkreis findet an einem Montag im Monat (außer im August) von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in der Alten Synagoge Hechingen in der Goldschmiedstraße 20 statt.

Die nächten Termine: 22. Januar, 26. Februar, 26. März, 9. April, 7. Mai,
4. Juni und 16. Juli 2018.


Der Tora-Lernkreis ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus – für Interreligiösen Dialog und der Initiative Hechinger Synagoge e.V.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt €5 pro Sitzung.





Schatten der Reformation: Martin Luther und die Juden
Ausstellungseröffnung und Vortrag mit Dr. Michael Volkmann



Freitag, 16. Februar 2018, 19:00 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen



Die Reformation hat die christliche Kirche erneuert. Das christliche Verhältnis zum Judentum hat sie nicht erneuert, sondern verschlimmert. Prominente Reformatoren, allen voran Martin Luther, diffamierten sowohl das biblische Israel als auch die zeitgenössischen Juden. Das Reformationsjubiläum weckt die Frage nach der antijüdischen Schattenseite der Reformation, nach dem Umgang der evangelischen Kirchen mit diesem Erbe und danach, was zu tun bleibt.

Eintritt: €8 / ermäßigt €6



 

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen
Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Jehoschua Ahrens


Sonntag, 29. April 2018 um 20 Uhr 
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
Vortragsabend mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Im vergangenen Jahr erschien der Band „Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“. Er enthält Kommentare zu der am 3. Dezember 2015 veröffentlichten Erklärung Orthodoxer Rabbiner zum Christentum „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“. Eine spannende Aussage in jener Erklärung ist die Bezeichnung des Christentums „als Geschenk an die Völker“. Der zusammenführende Charakter einer solchen Erklärung ruft Debatten hervor und soll die Diskussion zum jüdisch-christlichen Verhältnis voranbringen.

Eintritt: €8 / ermäßigt €6





Vorankündigung: Führung durch die Alte Synagoge Hechingen in türkischer Sprache



Sonntag, 02. September 2018, 14:30 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen

Hasan Dadgelen, Vorstandsassistent bei der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und Mitglied der Initiative Hechinger Synagoge, gibt anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur 2018 eine Führung durch die Alte Synagoge in türkischer Sprache. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.



Lernort Museum Jüdischer Betsaal Horb



Licht in der jüdischen Spiritualität



Dienstag, 16. Januar 2018 um 20 Uhr
Lernort: Museum Jüdischer Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Str. 2, Horb

Vortragsabend mit Gabriel Strenger, Jerusalem



Wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung in der Reihe "Dialog an Interreligiösen Lernorten" ein. Im Rahmen der Ausstellung „Menorah – Licht und Leuchter im jüdischen Leben“ spricht Gabriel Strenger aus Israel im Museum Jüdischer Betsaal in Horb am 16. Januar 2018 über die Bedeutung von Licht in der jüdischen Spiritualität.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen statt.





Das Hohelied der Liebe als Thema jüdischer Spiritualität
Gabriel Strenger, Jerusalem



Mittwoch, 09. Mai 2018 um 20 Uhr
Lernort: Museum Jüdischer Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Str. 2, Horb

Vortrag von Gabriel Strenger, Jerusalem

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen statt.



Lernort Katholisches Dekanatshaus Heidenheim 



Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum
– ein neuer Meilenstein im christlich- jüdischen Dialog



Donnerstag, 08. Februar 2018 um 19.30 Uhr
Lernort: Katholisches Dekanatshaus, Seminarraum der keb, Schnaitheimer Str. 19,
89520 Heidenheim
Vortragsabend mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



„Nach fast zwei Jahrtausenden der Feindseligkeit und Entfremdung erkennen wir (…) die sich uns darbietende historische Gelegenheit: Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.“
Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen einlädt. Drei Seiten nur, die energisch auf eine Partnerschaft zwischen Juden und Christen drängen, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit
sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen? 



Eintritt: 5,-- €

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis für christlich-jüdische Verständigung beim Evangelischen Erwachsenenbildungswerk (EBW) und der Katholischen Erwachsenenbildung statt.



Lernort Pfarrgemeinde St. Paulus Göttingen



Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum - ein Paradigmenwechsel im Dialog?

 

Montag, 23. April 2018
Lernort: Katholische Pfarrgemeinde St. Paulus,
Wilhelm-Weber-Str. 13 - 15, 37073 Göttingen 

Vortragsabend mit Rabbiner Jehoschua Ahrens

Erstmals hat sich eine Gruppe von mehr als 80 orthodoxen Rabbinern aus Europa, Israel und den USA in einer Erklärung zum Christentum positioniert. Darin wird die Entwicklung der christlichen Kirchen in Bezug auf das Judentum gewürdigt, darüber hinaus aber auch dem Christentum eine heilsgeschichtliche Rolle zuerkannt. Juden und Christen werden aufgerufen, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen? 

 

Lernort Evangelische Akademie Bad Boll



Tora und Bund
Toralernwoche mit jüdischen Lehrer/innen in Bad Boll



06.08.2018, 10:00 Uhr - 12.08.2018, 13:00 Uhr
Lernort: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll
 

2018 feiern wir die 40. Toralernwoche. "Tora und Bund" war das Thema der ersten Toralernwoche 1978, wir bearbeiten es erneut bei der 40. Lernwoche. Ausgelegt werden Texte aus 2. Mose 19-24 über die Offenbarung am Sinai, die Gabe der Tora, ausgewählte Gebote und die Bedeutung des verheißenen Landes für Tora und Bund. Toralernwochen sind Zeiten intensiven biblischen Lernens und vertiefter Begegnung zwischen Christen und Juden. Unsere Lehrerinnen und Lehrer stehen in der Tradition der deutsch-jüdischen modernen Orthodoxie. Sie erschließen die Texte mit Hilfe der reichen Tradition jüdischer Schriftauslegung von der Antike bis in unsere Zeit. 



Anmeldung bitte schriftlich bis 25. Juli 2018 beim Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden unter 0716479345 oder agwege@gmx.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des Pfarramts für das Gespräch zwischen Christen und Juden unter www.agwege.de.